Kategorie: DFB-Pokal

Kapitel DFB Pokal 15/16 abgeschlossen

Die TSG Hoffenheim verliert nach grausamer Leistung mit 2:0 beim TSV 1860 München und scheidet bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals aus.

Eigentlich wollten wir nicht mehr als diesen Satz zu gestrigen Partie schreiben, doch das wäre dann fast noch ein Lob für das Team von Markus Gisdol gewesen. Wo sollen wir anfangen?

Bereits beim Blick auf die Startelf hatten wir das Gefühl, dass hier dem einen oder anderen Spieler ein Geschenk gemacht wurde. Toljan hatte ja gerade Geburtstag. Strobl durfte bei seinem Ex-Club auflaufen, Rudy sich mal als 10er versuchen und Kevin sollte als Stürmer für die Tore sorgen. Nur so konnte man die Startelf interpretieren, oder?

Es gab Momente im Spiel, da haben wir uns ganz kurz an den Auftritt beim Berliner AK erinnert. Allerdings zeigte uns dann der Zusammenschnitt, dass wir damals immer noch die eine oder andere echte Torchance hatten.

Wir werden jetzt sich keinen Satz über die Wahl der Vorbereitungsgegner,  die Tatsache dass die 60er ja – mit zwei zu Null Niederlagen – schon mitten in der Saison stecken und die Entscheidung keinen echten 10er Ersatz für Firmino geholt zu haben verlieren, aber die Leistung gestern war unterirdisch. Ganz im Gegensatz zu beliebten rosaroten hauseignen Redaktion der TSG, brachte es einer auf den Punkt.

Wenn wir so weiterspielen, steigen wir dieses Jahr ab!

Niklas Süle

Wir hoffen, dass alle! das gestrige Spiel als Warnung sehen und wünschen uns nicht nochmal eine Saison wie nach dem Start beim Berliner AK.

 

 

1. Runde DFB Pokal – Hoffenheim in München

Es wird ernst! Unsere TSG steigt morgen in den Wettkampf ein. Wie immer geht es vor dem ersten BuLi-Spieltag in der ersten Runde des DFB-Pokals zur Sache. Die Losfee hat hat uns vor einigen Wochen den Zweitligisten TSV 1860 München zugelost. Sicher kein so leichter wie Gegner wie in den Jahren zuvor. Die Münchner haben bereits zwei Liga-Spiele absolviert und auch wenn beide mit jeweils 0:1 verloren wurden, sind die Blauen deutlich verbessert als in der letzten Saison aufgetreten.

Spannend wird sicher auch die Startaufstellung der TSG sein. Ob Mark Uth schon wieder fit ist, war gestern noch nicht klar. Offen lies Markus Gisdol auch die Frage, ob man evtl. mit einer Doppelspitze agieren würde.

Sicher dürften dagegen die Namen der hinteren Reihen sein. Vor Oli Baumann im Tor, sind wohl Süle und Schär in der Mitte gesetzt und links und rechts außen dürften Kim und Kaderabek das Rennen in der Vorbereitung gemacht haben. Es sieht also nach K – S – S – K aus. 🙂

Auch im Mittelfeld gibt es einige Fragezeichen bei der Startelf.

Auf jeden Fall freuen wir uns auf den Start und wüssten gerne von euch wie eure Startelf aussehen würde. Über einen Ergebnistip zum Spiel in München freuen wir uns natürlich auch.

Wie im Vorjahr – TSG startet mit einem 9:0 in den DFB Pokal

Mit dem 9:0 Sieg beim USC Paloma wiederholte die TSG das Ergebnis aus dem Vorjahr bei der SG Aumund-Vegesack. Was in der letzten Saison noch bis zur Mitte der zweiten Hälfte dauerte, erledigte die TSG am Sonntag bereits in Hälfte eins.

Mit einem 7:0 ging es in die Kabinen (Torschützen Schippo 4x, Tarik, Ermin und Adam) und die TSG machte einen guten Eindruck. Da der Kollege vom Hoffenheimblog und die Jungs vom Akademiker-Fanclub bereits ausführlich das Spiel analysiert haben, sparen wir uns das und verweisen gerne auf die beiden tollen Artikel.

Hoffenheim sagt alla Tschüss

USC Paloma – 1899 Hoffenheim

Interview mit André Lohfeldt vom USC Paloma e.V.

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André Lohfeld

Am kommenden Sonntag um 14:30 spielt unsere TSG in der ersten Runde des DFB-Pokals beim USC Paloma in Hamburg. Wir hatten heute die Gelegenheit kurz mit André Lohfeldt – dem Mannschaftskapitän unseres Gegners – zu telefonieren.

Zu Beginn unseres Gesprächs wollten wir natürlich wissen wie groß die Aufregung von der Partie sei und ob spezielle Vorbereitungen getroffen werden.

Wir bereiten und auf die Partie gegen die TSG Hoffenheim genauso vor wie gegen jeden anderen Gegner auch.

antwortete uns Lohfeldt. Da die Spieler der TSG ja hinlänglich bekannt seien, ist man sich über die Qualitäten des Bundesligisten sicher bewusst, aber man kann sich auch sehr gut an die Partie der TSG beim Berliner AK erinnern und so rechnet man beim USC auch mit der einen oder anderen Torchance die es dann zu nutzen gilt.

Sollte es tatsächlich zu einem Wunder an der Elbe kommen, äußerte sich Lohfeldt mit einem Lachen:

Dann wünschen wir uns einen starken Gegner wie den FC Bayern, oder den HSV damit wir auch die dritte Runde erreichen.

Sicher macht der Trainer des USC den Spielern klar wo ihre Stärken sind und welch große Bedeutung der kommende Sonntag für die Spieler und die Fans haben wird. Eine Motivationsrede in der Kabine á la Arambasic von Aumund Wegesack wird es jedoch nicht geben.

Zum Schluß fragten wir dann noch nach seinem Tipp (realistisch!)

1:0 für den USC nach Verlängerung.

Dann lassen wir uns mal überraschen, bedanken uns recht herzlich für das sympathische Telefonat  und wünschen uns allen einen tollen Sonntag.

Hamburg ist – bekanntlich – immer eine Reise wert

Wie wir alle wissen, spielen wir 17.8 beim USC Paloma Hamburg in der erst Runde des DFB-Pokals. Da wir auch dort unsere Jungs mit aller Kraft unterstützen wollen, haben wir hier mal alle Infos für eine Rundum-Sorglos-Reise zusammengetragen.

Die Partie ist ideal mit einem Wochenendausflug nach Hamburg zu kombinieren.

Samstags hin und Sonntag nach dem Spiel wieder zurück.

Die besten Bahntickets gibt es ca. 14 Tage vor dem Spiel hier: http://www.ltur.com/de/bahn.html?omnin=TopNavi-DB

Was auch immer eine Möglichkeit ist, sind die Reisen via MeinFernbus & Co – http://meinfernbus.de/

Der TSG-Fanbus reist am Sonntag früh um 4:00 ab … Tickets und Busfahrt gibt es hier.

Die Zeit bis zum Spiel am Sonntag kann man sich u.a. vertreiben mit nächtlichen Hafenrundfahrt auf dem Partybook (www.frauhedi.de) oder am Beachclub „Stran Pauli“

Das Musical „Das Wunder von Bern“ gibt es leider erst ab November.

Alle weiteren Fragen könnt ihr direkt auf der Facebook-Page des USC loswerden.

USC Paloma Uhlenhorst – Runde 1 im kommenden DFB-Pokal

Im Rahmen des des ARD-WM-Clubs wurde heute die erste Runde für den kommenden DFB-Pokal ausgelost. Der U21 Nationaltrainer Horst Hrubesch zog gemeinsam mit der brasiliansichen Sängerin Fernanda Brando die Spielparungen.

Die TSG 1899 Hoffenheim trifft in der ersten Runde auf den USC Paloma. Wo?

Landesligist USC Paloma ist Hamburger Oddset-Pokalsieger. Vor 4317 Zuschauern im Stadion Hoheluft am Lokstedter Steindamm sicherte sich das Team aus Barmbek den Cup nach torlosen 120 Minuten durch einen 3:2-Sieg im Elfmeterschießen gegen den Oberligisten SC Condor und steht damit im DFB-Pokal. Mann des Spiels war Torwart Yannick Jonas, der gleich drei Elfmeter parierte.

Quelle: Abendblatt.de

Was denkt ihr? Schafft die TSG Runde 1 😉 ?

Die erste Runde sieht wie folgt aus?

DFB-Pokal_-_Auslosung_1__Runde_-_DFB-Pokal_-_Auslosung

 

Endstation Viertelfinale

dost wolfsburg dfbEs war der sechste Versuch der TSG 1899 Hoffenheim das Halbfinale im DFB-Pokal zu erreichen. Ein Heimspiel, einen machbaren Gegner aus Wolfsburg und eine TSG die in dieser Saison durch Kampfgeist und Laufbereitschaft begeistert. Soweit die positiven Vorzeichen die gestrige Partie.

Zuschauer, verzweifelt gesucht!

Knapp 13.000 Zuschauer fanden den Weg in die Rhein-Neckar-Arena. Nach Gründen für das fehlende Interesse zu suchen sparen wir uns an dieser Stelle. Ebenso eine Auflistung möglicher Maßnahmen die die Hütte doch noch voll gemacht hätten. Wer weiß, ob vielleicht die Anfeuerungen weiterer 5.000 Fans nicht schon gereicht hätte um die TSG ins Halbfinale zu tragen. Wir werden es nie erfahren.

Mit Vollgas in die Partie

Die Mannschaft wollte ins Halbfinale. Dies war von Beginn an zu sehen. Der VfL konnte in den ersten 20 Minuten kaum einen Zweikamp gegen die TSG gewinnen und Firmino wurde von Knoche im letzten Moment am 1:0 gehindert. Bis zur ersten Aktion der Wolfsburger – die dann zum Elfmeter führte – hatte man eigentlich nie das Gefühl, dass die TSG heute ernsthaft Probleme bekommen könnte. Als Rodriguez den Elfer zum 1:0 für Wolfsburg verwandelte und in der Folgezeit de Bruyne und Arnold zu guten Chancen kamen, hörte man sich schon wieder sagen. …. „Wie immer … Gut gespielt und die anderen schießen die Tore.“.

Einem alten Bekannten – Patrick Ochs – war es dann zu verdanken, dass die TSG noch vor der Pause zum 1:1 kam. Sein Rückpass wurde von Firmino aufgenommen und er ließ dann Naldo stehen und der Wolfsburger Knoche lenkte den Ball unhaltbar für Benaglio zum 1:1 ab.

Leider konnten wir mit diesem Unentschieden nicht in die Pause gehen, weil Süle den gut von Peresic freigespielten Rodriguez im Strafraum zu Fall brachte und Schiri Gagelmann erneut auf den Punkt zeigen musste. Erneut lies eben dieser Rodriguez unserem Koen Casteels keine Chance und sicherte dem VfL die 2:1 Führung zur Halbzeit.

Unverändert kam die TSG aus der Pause und bei Wolfsburg wollte man nicht riskieren das Patrick Ochs ein weiteres Gastgeschenk in der Arena lässt und lies ihn in der Kabine.

Es folgte die wohl umstrittenste Situation der Partie.

20 Meter vor dem eigenen Strafraum springt Perisic Niklas Süle ins Kreuz. Der Riese bleibt verletzt am Boden liegen, Gagelmann lässt die Partie weiterlaufen und Sekunden später passt eben dieser Perisic quer zu Bas Dost der nur noch den Fuß zum 3:1 für Wolfsburg hinhalten braucht.

Es spricht für die Elf von Markus Gisdol, dass man auch nach diesem Rückschlag immer an sich geglaubt hat. Der Druck der TSG wurde nun noch größer und als 20 Minuten vor Ende der Partie der zweifache Torschütze Rodriguez wegen Zeitspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste, erhielt die Hoffnung neue Nahrung.

Chance und Chance lies die TSG aus oder scheiterte an Diego Benaglio. Keiner wollte im Stadion so recht glauben, dass die TSG heute nicht den Sprung ins Halbfinale schaffen würde. Selbst in den 5 Minuten Nachspielzeit glaubte man noch an ein Erreichen der Verlängerung. Irgendwann in diesen 5 Minuten erzielte Firmino das 2:3 nach einer Ecke (per Kopf!) und Sekunden später kam eben dieser Roberto Firmino erneut zum Abschluß, doch der Kapitän im Kasten der Wolfsburger reagierte glänzend und hielt den Einzug ins Halbfinale für sein Team fest.

Fazit!

Vielleicht klappt es ja im kommenden Jahr. Die TSG ist mit einer guten Leistung im Viertelfinale ausgeschieden. Nicht ein Spieler muss sich einen Vorwurf machen. Einsatz, Wille und schöne Spielzüge waren zu sehen. Vielleicht waren die zwei Elfmeter ein Tribut der fehlenden Erfahrung in der Innenverteidigung. Vielleicht hätte aber auch ein David Abraham die Elfmeter verursacht.

Was bleibt ist eine gute Leistung und von Woche zu Woche kann man sehen, dass das Gleichgewicht zwischen Abwehr und Angriff sich mehr und mehr einpendelt.

Machen wir am Samstag gegen den VfB Stuttgart so weiter wie gestern, werden wir den Abstand zu den Schwaben weiter ausbauen.