Kategorie: Sportschau

Soooooo nah dran!

Es gab sicher schon viele Spiele zwischen der TSG Hoffenheim und dem FC Bayern München nach denen sich die Fans der TSG sagten „Diesmal hätte es klappen können.“, doch am Samstag war es ganz besonders knapp.

Warum es dann am Ende doch (wieder) nicht gereicht hat und selbst der eine Punkt nicht eingefahren wurde ist relativ schnell erklärt. Doch der Reihe nach.

Mit dem Treffer von Kevin Volland nach 9 Sekunden haben wir unseren Eintrag in den Geschichtsbüchern gesichert. Noch nie war der Ball in einem Bundeliga-Spiel schneller hinter der Linie. Kaum saßen die Zuschauer also auf ihren Sitzen, da sprangen sie (wenn sie denn Fans der TSG waren) auch schon wieder auf und lagen sich in den Armen.

Nur kurz schüttelte sich der FC Bayern und zeigte vor allem durch Douglas Costa und Mario Götze, dass man auch heute nicht gewillt ist, die TSG am Sieg schnuppern zu lassen.

Konnte Baumann die ersten Versuche der Bayern noch grandios parieren, so war es dann kurz vor der Pause Thomas Müller der eine starke Vorarbeit von Costa mit dem Oberschenkel im Tor unterbrachte. Mit diesem 1:1 ging es dann die Pause.

Bis zur 73. Minute schien es, als würden sich die Bayern auf das Tor der TSG einschießen. Großchancen durch Müller, Götze und Vidal wurden durch Baumann vereitelt oder durch die Latte verhindert. Das Stadion wartete auf das 2:1 der Bayern, bis der bereits verwarnte Boateng einen harmlosen Freistoß von Rudy mit der Hand abwerte und der Schiedsrichter in deswegen vom Platz und auf Elfmeter für die TSG entschied.

In diesem Augenblick hätte sich auch Polanski in die Geschichtsbücher schreiben können, doch er zielte zu genau und so verhinderte der Pfosten die erneute Führung der TSG.

Der Rest ist schnell erzählt. Kurz vor dem Ende zeigt Douglas Costa nochmals warum er evtl. locker mit Usain Bolt mithalten könnte und zog an Polanski vorbei bis zu Grundlinie. Ein kurzer Blick, ein kluger Pass und ein Lewandowski der nur darauf gewartet hat seine Serie gegen Baumann auszubauen. 1:2 – Abpfiff.

Es wird von Spiel zu Spiel besser, aber auch nach vorne noch nicht wirklich gut. Jetzt kommt mit Eduardo Vargas ein internationaler Star, der sicher seine Fähigkeiten hat. Ob als – dringend benötigter – Spielgestalter werden die kommenden Wochen zeigen.

Zum Abschluß haben haben wir noch zwei Neuerungen für euch. Zum einen zeigen wir euch, wie das Spiel in der Social Media Welt stattgefunden hat.

TSG_1899_Hoffenheim_-_FC_Bayern_München___Social_Media_im_Fussball_und_in_der_Bundesliga

Weiterhin haben wir auch einen Audiobeitrag zum Spiel. Hierfür suchen wir noch einen Sponsor. Bei Interesse, könnt ihr euch gerne bei uns melden.

1:2 Niederlage zum Saisonstart

Die TSG 1899 Hoffenheim verliert ihr erstes BuLi-Spiel in der aktuellen Saison mit 1:2 bei Bayer Leverkusen.

Es gibt Dinge, an die beginnt man sich nach einer gewissen Regelmäßigkeit zu gewöhnen. Nimmt man die letztjährige Revanche mal raus, dann sind Niederlagen gegen Bayer Leverkusen ein solches „Ding“.

Eine halbe Stunde lang hatte es gar nicht soooo schlecht ausgesehen. Die Startelf auf allen kritischen Punkten verändert und das frühe 1:0 durch das erste Bundesliga-Tor von Steven Zuber nach dem Zuckerpass von Eugen Polanski macht dem einen oder anderen Fan sogar Mut.

Die TSG wäre jedoch nicht die TSG, wenn man dann nicht umgehend in den Verwaltungs-Modus gewechselt wäre. Nur so sind die über 20 Torschüße der Werkself zu erklären. Der Ausgleich kurz vor der Pause und der Siegtreffer zum Ende der Partie waren so nur eine logische Folge.

Natürlich war eine Steigerung gegenüber dem Spiel bei den Münchner Löwen zu erkennen (schlechter ging es ja wohl auch auch kaum), aber deutlich zu sehen war auch das aktuelle Manko der TSG. Es fehlt der echte Spielgestalter.

Hier hat Alexander Rosen ja bis Ende des Monats noch Nachbesserung angekündigt und wir dürfen gespannt sein wer da noch aus dem Hut gezaubert wird.

 

Kapitel DFB Pokal 15/16 abgeschlossen

Die TSG Hoffenheim verliert nach grausamer Leistung mit 2:0 beim TSV 1860 München und scheidet bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals aus.

Eigentlich wollten wir nicht mehr als diesen Satz zu gestrigen Partie schreiben, doch das wäre dann fast noch ein Lob für das Team von Markus Gisdol gewesen. Wo sollen wir anfangen?

Bereits beim Blick auf die Startelf hatten wir das Gefühl, dass hier dem einen oder anderen Spieler ein Geschenk gemacht wurde. Toljan hatte ja gerade Geburtstag. Strobl durfte bei seinem Ex-Club auflaufen, Rudy sich mal als 10er versuchen und Kevin sollte als Stürmer für die Tore sorgen. Nur so konnte man die Startelf interpretieren, oder?

Es gab Momente im Spiel, da haben wir uns ganz kurz an den Auftritt beim Berliner AK erinnert. Allerdings zeigte uns dann der Zusammenschnitt, dass wir damals immer noch die eine oder andere echte Torchance hatten.

Wir werden jetzt sich keinen Satz über die Wahl der Vorbereitungsgegner,  die Tatsache dass die 60er ja – mit zwei zu Null Niederlagen – schon mitten in der Saison stecken und die Entscheidung keinen echten 10er Ersatz für Firmino geholt zu haben verlieren, aber die Leistung gestern war unterirdisch. Ganz im Gegensatz zu beliebten rosaroten hauseignen Redaktion der TSG, brachte es einer auf den Punkt.

Wenn wir so weiterspielen, steigen wir dieses Jahr ab!

Niklas Süle

Wir hoffen, dass alle! das gestrige Spiel als Warnung sehen und wünschen uns nicht nochmal eine Saison wie nach dem Start beim Berliner AK.

 

 

1. Runde DFB Pokal – Hoffenheim in München

Es wird ernst! Unsere TSG steigt morgen in den Wettkampf ein. Wie immer geht es vor dem ersten BuLi-Spieltag in der ersten Runde des DFB-Pokals zur Sache. Die Losfee hat hat uns vor einigen Wochen den Zweitligisten TSV 1860 München zugelost. Sicher kein so leichter wie Gegner wie in den Jahren zuvor. Die Münchner haben bereits zwei Liga-Spiele absolviert und auch wenn beide mit jeweils 0:1 verloren wurden, sind die Blauen deutlich verbessert als in der letzten Saison aufgetreten.

Spannend wird sicher auch die Startaufstellung der TSG sein. Ob Mark Uth schon wieder fit ist, war gestern noch nicht klar. Offen lies Markus Gisdol auch die Frage, ob man evtl. mit einer Doppelspitze agieren würde.

Sicher dürften dagegen die Namen der hinteren Reihen sein. Vor Oli Baumann im Tor, sind wohl Süle und Schär in der Mitte gesetzt und links und rechts außen dürften Kim und Kaderabek das Rennen in der Vorbereitung gemacht haben. Es sieht also nach K – S – S – K aus. 🙂

Auch im Mittelfeld gibt es einige Fragezeichen bei der Startelf.

Auf jeden Fall freuen wir uns auf den Start und wüssten gerne von euch wie eure Startelf aussehen würde. Über einen Ergebnistip zum Spiel in München freuen wir uns natürlich auch.

Fan- und Familienfest der TSG Hoffenheim

… und noch ein Spiel gegen AFC Bournemouth

Wie bereits seit einigen Jahren startet die TSG Hoffenheim mit dem Fan- und Familienfest in die anstehende Saison. Spielpartner für die Partie am gestrigen Samstag war der Aufsteiger in die Premiere League AFC Bournemouth.

Ab 12:00Uhr waren Familien und Fans eingeladen sich bei zahlreichen Ständen auf die neue Saison einzustimmen. Da Kritik sicherlich erlaubt ist, möchten wir ein paar Punkte anmerken, die das Fest dann vielleicht im kommenden Jahr wirklich zu einem Fest werden lassen.

  1. Vielleicht muss es ja sein, aber das an einem solchen Tag der Parkplatz auch 5 Euro kostet ist kein guter Einsteig nach der Ankunft mit der Familie
  2. Manche Standbetreiber müssen ihren Unmut darüber, dass man ihnen verboten hat Getränke auszuschenken (nur Essen) nicht jedem Kunden auf die Nase reiben.
  3. Der eine oder andere Promoter am Stand sollte ein Händchen dafür haben, dass man seine Marke nicht zwingend in guter Erinnerung behält wenn man drei kleinen Kindern die fast 30 Minuten in der Schlange gestanden haben sagt: „Sorry, der vor euch war der letzte der mal darf!“
  4. Sanitäre Anlagen. Wer eine ge- oder besucht hat, der weiß was ich meine.

Dabei belassen wir es zunächst einmal. In einer anderen Angelegenheit von diesem Tag wenden wir uns noch direkt an die zuständigen Ansprechpartner.

Ab 16.00 hieß es dann Anpfiff. Wer das Spiel nicht sehen konnte, der kann hier die Highlights nachschauen.

Unser Fazit nach den torlosen 90 Minuten lautet wie folgt:

Ein Sahnetag von Baumann verhinderte eine Niederlage vor dem DFB-Pokalspiel bei 1860 München. Jeder im Station konnte sehen, dass die Stürmer verzweifelt auf qualifizierte Bälle aus dem Mittelfeld gewartet haben. Es fehlte der kreative Denker und Lenker. Bleibt zu hoffen, dass bis kommenden Samstag die „Firmino-Lücke“ in irgendeiner Form kompensiert werden kann.

Eine gute Nachricht vom gestrigen Samstag gibt es dann doch noch. Niklas Süle hat seinen Vertrag mit der TSG 1899 Hoffenheim frühzeitig bis 2019 verlängert.

Wie im Vorjahr – TSG startet mit einem 9:0 in den DFB Pokal

Mit dem 9:0 Sieg beim USC Paloma wiederholte die TSG das Ergebnis aus dem Vorjahr bei der SG Aumund-Vegesack. Was in der letzten Saison noch bis zur Mitte der zweiten Hälfte dauerte, erledigte die TSG am Sonntag bereits in Hälfte eins.

Mit einem 7:0 ging es in die Kabinen (Torschützen Schippo 4x, Tarik, Ermin und Adam) und die TSG machte einen guten Eindruck. Da der Kollege vom Hoffenheimblog und die Jungs vom Akademiker-Fanclub bereits ausführlich das Spiel analysiert haben, sparen wir uns das und verweisen gerne auf die beiden tollen Artikel.

Hoffenheim sagt alla Tschüss

USC Paloma – 1899 Hoffenheim

Interview mit André Lohfeldt vom USC Paloma e.V.

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André Lohfeld

Am kommenden Sonntag um 14:30 spielt unsere TSG in der ersten Runde des DFB-Pokals beim USC Paloma in Hamburg. Wir hatten heute die Gelegenheit kurz mit André Lohfeldt – dem Mannschaftskapitän unseres Gegners – zu telefonieren.

Zu Beginn unseres Gesprächs wollten wir natürlich wissen wie groß die Aufregung von der Partie sei und ob spezielle Vorbereitungen getroffen werden.

Wir bereiten und auf die Partie gegen die TSG Hoffenheim genauso vor wie gegen jeden anderen Gegner auch.

antwortete uns Lohfeldt. Da die Spieler der TSG ja hinlänglich bekannt seien, ist man sich über die Qualitäten des Bundesligisten sicher bewusst, aber man kann sich auch sehr gut an die Partie der TSG beim Berliner AK erinnern und so rechnet man beim USC auch mit der einen oder anderen Torchance die es dann zu nutzen gilt.

Sollte es tatsächlich zu einem Wunder an der Elbe kommen, äußerte sich Lohfeldt mit einem Lachen:

Dann wünschen wir uns einen starken Gegner wie den FC Bayern, oder den HSV damit wir auch die dritte Runde erreichen.

Sicher macht der Trainer des USC den Spielern klar wo ihre Stärken sind und welch große Bedeutung der kommende Sonntag für die Spieler und die Fans haben wird. Eine Motivationsrede in der Kabine á la Arambasic von Aumund Wegesack wird es jedoch nicht geben.

Zum Schluß fragten wir dann noch nach seinem Tipp (realistisch!)

1:0 für den USC nach Verlängerung.

Dann lassen wir uns mal überraschen, bedanken uns recht herzlich für das sympathische Telefonat  und wünschen uns allen einen tollen Sonntag.