Kategorie: Medienwelt

Eduardo Vargas wechselt zur TSG Hoffenheim

Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim hat seine Offensive mit dem chilenischen Nationalspieler Eduardo Jesús Vargas Rojas verstärkt. Der 25 Jahre alte Angreifer kommt vom italienischen Serie-A-Klub SSC Neapel in den Kraichgau, wo er einen bis zum 30. Juni 2019 datierten Vertrag unterschrieb.

Zuletzt sorgte Vargas bei der Copa América international für Aufsehen. Er war nicht nur der beste Torschütze des Turniers, sondern führte die chilenische Nationalmannschaft mit seinen vier Treffern auch zum Titelgewinn im eigenen Land. Außerdem wurde er ins sogenannte All-Star-Team dieser Südamerika-Meisterschaften gewählt, in dem er gemeinsam mit Lionel Messi und Paolo Guerrero das Angriffstrio bildete.

„Ich freue mich nicht nur auf die Fans, die Stadien und die Atmosphäre in Deutschland, sondern vor allem auf die Möglichkeit, mein aggressives und offensives Spiel in einer der Top-Ligen dieser Welt zeigen zu können“, sagt Vargas, der darüber hinaus sicher ist, „mich in einem Team weiter entwickeln zu können, dessen Spielweise mir aus der chilenischen Nationalmannschaft vertraut ist und deshalb entgegen kommt“. Der Offensiv-Allrounder, der am Samstag seinen Medizin-Check in Heidelberg erfolgreich absolvierte, stand seit 2012 beim SSC Neapel unter Vertrag, der ihn in der Saison 2013/14 an den spanischen Erstligisten FC Valencia und in der Saison 2014/15 an den englischen Premier-League-Klub Queens Park Rangers ausgeliehen hatte.

„Die herausragenden Leistungen von Eduardo während der Copa América haben natürlich auch bei anderen Klubs in ganz Europa Begehrlichkeiten geweckt“, sagt Alexander Rosen, Direktor Profifußball bei der TSG. „Deshalb freuen wir uns, dass er sich für die TSG entschieden hat und wir einen in der Offensive variabel einsetzbaren, technisch starken und robusten Spieler in unseren Kader integrieren können, der sowohl über das Zentrum als auch über die offensiven Halbpositionen spielen kann.“

Der schnelle Angreifer markierte bei seinen 48 Einsätzen für die chilenische Nationalmannschaft 22 Tore.

Markenranking Bundesliga

TSG Hoffenheim gewinnt 4 Plätze – Aber weiterhin nur im Mittelfeld der zweiten Liga

Die TU Braunschweig hat die Neuauflage ihres Markenrankings der Bundesliga-Clubs veröffentlicht. An der Spitze gibt es dabei keine Veränderung: Trotz der schwierigen Vorsaison verteidigt Borussia Dortmund seinen Spitzenplatz. Hinter dem Spitzenreiter tat sich in der abgelaufenen Spielzeit jedoch einiges.

Die Erhebung, fand online im Zeitraum zwischen dem 21. und 30. Juli 2015 mittels eines standardisierten schriftlichen Fragebogens statt.

Die Technische Universität Braunschweig hat in einer Umfrage erhoben, wie die „Einstellung“ der Menschen zu 36 Bundesligavereinen ist. Die Befragten beurteilten dies anhand von drei Kriterien auf einer Skala von 1 bis 5: Wie sympathisch ist der Verein? Wie attraktiv ist er? Und wie gut? Vereine, die nicht so stark polarisieren, bekommen oft ein sehr gutes Sympathie-Ranking – was sich dann positiv auf die Gesamtplatzierung auswirkt.

Marken-Ranking Bundesliga:Wie die Deutschen die 36 Profi-Klubs sehen

Schon lange sind auch wir der Meinung, dass die TSG auch diesem Gebiet massiven Nachholbedarf hat. Wie seht ihr das? Ist da noch Luft nach oben, oder ist die Marke TSG Hoffenheim wirklich nur ein mittelmäßiger Zweitligist?

Unser TSG-Magazin auf Flipboard

Tag für Tag sind die Medien voll mit Nachrichten rund um unsere TSG 1899 Hoffenheim. Lange haben wir nach einem passenden Format gesucht um euch diese Nachrichten zu präsentieren.

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Viel Spaß

Ausstellung „Tatort Stadion – Hoffe gegen Rechts!“

In Zusammenarbeit mit Fanverband und Fanprojekt veranstaltet Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim die Ausstellung „Tatort Stadion – Hoffe gegen Rechts!“ Vom 26. Januar bis zum 5. Februar 2015 wird die Fläche der Ebene 0 in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena dazu genutzt, um über Rassismus und seine Auswirkungen zu informieren. Zum Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (Mittwoch, 4. Februar, 20 Uhr) wird die Mannschaft der TSG Hoffenheim beim Aufwärmen Sweat- und T-Shirts mit der Rücken-Aufschrift „Hoffe gegen Rechts“ tragen. Die Schirmherrschaft hat der Kapitän der TSG-Bundesligamannschaft, Andreas Beck, übernommen.

Unterstützend begleitet wird die Aktion durch verschiedene Vorträge und Podiumsdiskussionen, die vormittags und rund um die Ausstellung vor allem mit Schulklassen im Medien-Raum der Arena veranstaltet werden. Jeweils am Nachmittag ist die Ausstellung für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet. Im Rahmen der Ausstellung werden auch die Filme  „Istanbul United“, „Menachem und Fred“, sowie „Wie im falschen Film“ gezeigt. An die Vorführungen schließen sich jeweils Diskussionen an.

Zur Eröffnungsveranstaltung mit dem Oberbürgermeister der Stadt Sinsheim, Herrn Jörg Albrecht, sind am 26. Januar von 17.30 Uhr an Medien- und Vereinsvertreter in das Medienzentrum der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena herzlich eingeladen.

Im Anschluss an die von Stadionsprecher Mike Diehl moderierte Pressekonferenz (u.a. mit TSG-Geschäftsführer Peter Rettig) ist die Öffentlichkeit dazu eingeladen, die Produktion „Wie im falschen Film“ zu verfolgen. Danach werden Andreas Beck (er wirkt auch im Film mit) und Produzent Andreas Hellstab bei einer Podiumsdiskussion verschiedene Aspekte mit den Zuschauern erörtern. Einlass zur Filmvorführung ist um 18.05 Uhr, zehn Minuten später beginnt die Vorführung (bis 19 Uhr).

„Dietmar Hopp hat Maßstäbe gesetzt“

Die TSG 1899 Hoffenheim begrüßt die vom Vorstand des Ligaverbands getroffene Entscheidung durch die es Dietmar Hopp ermöglicht wird, die Mehrheit der Stimmenanteile an der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH zu übernehmen. Diese Ausnahme-Genehmigung für die in den Statuten von Deutscher Fußball Liga (DFL) und Deutschem Fußball-Bund (DFB) festgeschriebene so genannte „50+1“-Regel ist ein Beweis für die herausragende Stellung, die Dietmar Hopp auch als Förderer des deutschen Fußballs einnimmt.

„Dietmar Hopp erfüllt beispielhaft die Kriterien, die in den Satzungen und Ordnungen von Ligaverband und DFL für die Erteilung einer Ausnahmeregelung zur „50+1“-Regel aufgestellt sind“, sagt TSG-Präsident Peter Hofmann. Seit rund einem Vierteljahrhundert unterstützt Dietmar Hopp ununterbrochen seinen Heimatverein TSG 1899 Hoffenheim in einem erheblichen Umfang. Seine Investitionen flossen in dieser Zeit insbesondere in den Auf- und Ausbau der Nachwuchsarbeit (achtzehn99 AKADEMIE), der qualifizierten personellen Ausstattung, auch und gerade im Mädchen- und Frauenfußball, sowie in die Infrastruktur (u.a. Kinder- und Jugend-Zentren in Hoffenheim und Zuzenhausen, Trainings- und Geschäftsstellenareal in Zuzenhausen, WIRSOL Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim). In Kooperation mit dem durch die Dietmar-Hopp-Stiftung geförderten Verein „Anpfiff ins Leben“ wird dabei auch die Aus- und Weiterbildung außerhalb des Sports unterstützt. „Dietmar Hopp hat mit diesem Engagement Maßstäbe gesetzt und Einzigartiges geschaffen“, betont Vereinschef Hofmann. Der Fußball und seine Organisation würdige durch diese Entscheidung das Engagement von Dietmar Hopp in seiner Kontinuität, seiner Tiefe und in seinem Umfang – sowohl im Amateur- als auch im Jugend- und Profibereich, ergänzt Hofmann.

Neben seinem Engagement im Fußball unterstützen der 74 Jahre alte Mitbegründer des Softwarekonzerns SAP und seine Familie auch weitere Sport-Klubs und -Einrichtungen in der Rhein-Neckar-Region. Zum Beispiel die Adler Mannheim (Eishockey), die Rhein-Neckar Löwen (Handball), den Golf Club St. Leon-Rot sowie die SAP Arena in Mannheim. Hopp, im Mai dieses Jahres erst mit dem renommierten Deutschen Stifterpreis ausgezeichnet, fühlt sich durch den Beschluss des Ligaverbands in seiner Arbeit bestätigt und dankt dem Ligaverband „für eine Entscheidung, die ich als Würdigung eines Teils meines Lebenswerks ansehe“.

Dietmar Hopp, seit 1. Februar 1955 ununterbrochen Mitglied und seit 1994 Ehrenmitglied der TSG 1899 Hoffenheim, spielte dort selbst von 1954 bis 1965. Sein Engagement, das sich zunächst unter anderem auf die Beschaffung von Bällen und Trainingsausrüstung konzentrierte, startete 1989 nach dem Abstieg des Klubs in die Kreisklasse A. Unter aktiver Führung des Präsidenten Peter Hofmann entstanden neben dem Dietmar-Hopp-Stadion weitere hochwertige Fußballplätze und sonstige Einrichtungen mit einer außergewöhnlichen Infrastruktur. Das Engagement von Dietmar Hopp und der Stiftung ermöglichen dem Stammverein neben einer hohen Planungssicherheit  zudem den weiteren Ausbau der auch international viel beachteten Nachwuchsarbeit der TSG 1899 Hoffenheim.

Für Dietmar Hopp liegen Vorteil und Sinn einer möglichen Übernahme der Stimmenanteile auch darin, „die Verantwortlichkeit für den Fußball noch stringenter und effizienter zu gestalten“. Es sei auch eine Antwort auf die immer komplexeren Herausforderungen sportlicher und wirtschaftlicher Art, schütze den Kapitalgeber und „erleichtert es, das vielfältige sportliche und finanzielle Engagement auf den langjährigen substantiellen Erhalt der TSG und weitere Erfolge auszurichten. Dies gilt vor allem für Investitionen in die Infrastruktur und die Jugendförderung.“ Somit werde die TSG 1899 Hoffenheim nachhaltig und langfristig aufgestellt und sei dadurch den zukünftigen Herausforderungen gewachsen.

Mit freundlichen Grüßen,

TSG 1899 Hoffenheim
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Die Bilanz der TSG für das Jahr 2013/14 ist da

Umfangreiche Restrukturierungen prägen Geschäftsjahr 2013/14

Die TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH hat im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Gesamtumsatz von rund 66 Millionen Euro erwirtschaftet und mit einem operativen Verlust (Ebitda) von 11,7 Mio. Euro abgeschlossen. „Das Geschäftsjahr war vor allem geprägt von der im April 2013 eingeleiteten strukturellen Neuausrichtung“, erklärt Finanz-Geschäftsführer Frank Briel. Investitionen, die alternativlos gewesen seien, um die auf allen Ebenen begonnene Kurskorrektur des Klubs auch konsequent und nachhaltig umsetzen zu können.

Der Fokus bei der erfolgreich eingeleiteten Restrukturierung lag dabei auf einschneidenden Veränderungen im Kader der Lizenzspieler. Erst durch Erfolge in den beiden Relegationsspielen gegen den 1.FC Kaiserslautern konnte in der Saison 2012/13 der Abstieg in die zweite Bundesliga vermieden werden. Die Effekte, der aus der sportlichen Misere unmittelbar gezogenen Konsequenzen, finden ihren entsprechenden Niederschlag im aktuellen Ergebnis und werden auch noch auf das laufende Geschäftsjahr ausstrahlen. Für die Spielzeit 2015/16 rechnet Briel jedoch damit, „die Auswirkungen der Vergangenheit hinter uns gelassen zu haben“.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weist in der Berichtszeit einen Fehlbetrag in Höhe von 25 Millionen Euro auf. Aufgrund der hohen Liquidität und vorhandener Eigenkapitalreserven konnte er vollständig aus eigenen Mitteln ausgeglichen werden. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Stichtag 108 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote liegt bei 82 Prozent.

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Nachfolgend finden Sie für Ihre Berichterstattung ein Interview mit Frank Briel, Geschäftsführer Finanzen & Organisation bei der TSG 1899 Hoffenheim.

„Wir investieren in die Zukunft“

Die TSG Hoffenheim ist gut aufgestellt für die Zukunft. Frank Briel, Geschäftsführer Finanzen & Organisation, ordnet im Interview die wirtschaftliche Lage des Fußball-Bundesligisten ein, spricht über die Neuausrichtung der Kraichgauer, deren deutlich gewachsene wirtschaftliche und gesellschaftliche Akzeptanz in der Metropolregion Rhein-Neckar und gibt einen optimistischen wirtschaftlichen Ausblick für die TSG.

Herr Briel, Sie haben heute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013/14 vorgelegt. Wo steht die TSG wirtschaftlich?

Frank Briel: Um eine bessere Einordnung der Zahlen vornehmen zu können, muss man sich die Situation an Ostern 2013 wieder in Erinnerung rufen, denn die damaligen Einschnitte haben auch die Bilanz stark beeinflusst. Inmitten der größten sportlichen Krise des Klubs und mit dem Abstieg vor Augen, haben wir uns zu einer radikalen Kurskorrektur, einem regelrechten Neuanfang entschlossen. Und diesen Weg gehen wir mit aller Konsequenz, weil er alternativlos ist, auch wenn er in die roten Zahlen führte.

Sie sprachen die Kurskorrektur an…

Briel: …Kaum einer hat damals noch einen Pfifferling auf unseren Klassenerhalt gesetzt. Uns wurde klar: Wir hatten uns selbst auf einen Pfad begeben, der der TSG in ihrer Entwicklung geschadet hat. Die entscheidende Erkenntnis war, sich wieder auf unsere Urphilosophie zu besinnen, eine Neupositionierung über die Renaissance der alten Werte einzuleiten: Bodenständigkeit, Stabilität, Innovation und Mut. Dabei waren sich Geschäftsführung und Gesellschafter darüber einig, diesen finanziell schmerzhaften Weg gehen zu müssen, denn nur so konnten wir wirklich grundlegend etwas verändern.

Das bedeutete aber nicht die Aufnahme von Schulden. Die TSG finanziert sich aus eigener Kraft?

Briel: Genau so ist es. Die finanzielle Situation der TSG versetzt uns in die Lage, keine Schulden machen und keine Kredite aufnehmen zu müssen. Wir können diese wirtschaftlich schwierige Phase aus eigener Kraft durchstehen. Aber natürlich ist es ein hoher Preis, den wir für einige Entscheidungen der Vergangenheit bezahlen. Allerdings muss man bedenken, dass uns ein Abstieg mindestens genauso teuer zu stehen gekommen wäre und uns gleichzeitig um einige Jahre in der Entwicklung zurückgeworfen hätte. Ein knallharter Sparkurs hätte die sportliche Talfahrt sicherlich auch nicht gestoppt. Eine ausgeglichene Bilanz wäre zwar durch entsprechende kurzfristige Transfererlöse zu realisieren gewesen. Aber wir haben uns bewusst dazu entschlossen, unsere Leistungsträger zu halten und eine neue begeisternde Mannschaft aufzubauen.

In den vergangenen Monaten wurde bereits häufig von Altlasten gesprochen. Was verbirgt sich konkret dahinter?

Briel: Um neue Strukturen zu schaffen, muss man auch personell einen Schnitt machen. Wir hatten zweitweise einen Kader von mehr als 40 Spielern aufgebaut, zudem in kurzer Zeit zahlreiche Trainer und Manager beschäftigt. Auch in der Geschäftsstelle wurden neue Strukturen geschaffen. Veränderungen einzuleiten und sie letztlich umzusetzen – all das kostet Geld.

Sportlich hat sich diese Neuausrichtung in der Bundesliga bereits bemerkbar gemacht. Unter Trainer Markus Gisdol und Direktor Profifußball Alexander Rosen hat sich das Team positiv weiterentwickelt, an Stabilität gewonnen. Aber es wurde auch in Infrastruktur, die Nachwuchsförderung und Innovationen investiert – ein Beispiel: der Footbonaut.

Briel: Das ist ja genau das, was die TSG Hoffenheim auszeichnet. Innovationskraft ist bei uns nicht nur als Leitbild irgendwo festgeschrieben. Wir leben das. Wir investieren in die Zukunft, in unsere hervorragende Infrastruktur, in den Nachwuchs.

Dabei war es dem Klub auch immer wichtig, keine Zuschüsse aus Steuergeldern zu nutzen…

Briel: Das stimmt. Unsere moderne Infrastruktur, also die Arena, die Trainingszentren für Profis und Talente, der Footbonaut, das Fanhaus – all das ist privat finanziert ohne einen Cent an Steuergeld.

Eine Studie der European Business School (EBS) hat gerade festgestellt, dass die TSG nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber in der Rhein-Neckar-Region ist, sondern eine positive Wirkung auf das Umland hat – wirtschaftlich wie gesellschaftlich.

Briel: Die Studie förderte wirklich interessante Ergebnisse zutage. Sie zeigt, dass der Profifußball in der Metropolregion Rhein-Neckar einen beachtlichen Stellenwert hat. Fußball ist angekommen, die Menschen identifizieren sich mit der TSG. Zudem belegen die EBS-Forschungen, dass die TSG für die öffentliche Hand sieben Mal mehr Einnahmen als Ausgaben erwirtschaftet, nämlich Steuern im Wert von mehr als 3,5 Millionen Euro. Dazu ist die TSG nicht nur wichtiger Arbeitgeber in ihrem direkten Umland, sondern auch ein bedeutender regionaler Abnehmer von Waren und Dienstleistungen. Von den hierfür von uns getätigten Ausgaben entfallen mehr als ein Drittel auf Sinsheim und 77 Prozent auf die gesamte Metropolregion.

Die TSG ist also in der Metropolregion angekommen?

Briel: Ich denke es ist ein flotter Doppelpass, den Region und TSG da miteinander spielen. Das ist jedoch auch notwendig um Bundesliga-Fußball als festen Bestandteil in unserer Region etablieren zu können.

Wie sieht Ihr wirtschaftlicher Ausblick für die TSG Hoffenheim aus?

Briel: Unsere Kurskorrektur dürfte sich finanziell auch noch auf die laufende Saison auswirken, natürlich nicht mehr so stark wie bei den aktuellen Zahlen. Aber ich denke, wir sind jetzt wieder auf dem richtigen Weg. Die TSG Hoffenheim ist für die Zukunft gerüstet und das dürfte in der Saison 2015/16 auch wieder zu Balance in der Bilanz führen. Wir unterliegen den Spielregeln des Financial Fairplay und fühlen uns ihnen absolut verpflichtet.