Ist die TSG ein regionaler Verein?

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Gleich vorab, wir waren gestern Abend nicht bei der zweiten Fan-Offensive des Dachverbandes in der Arena. Unsere Ausführungen stützen sich lediglich auf das veröffentlichte Protokoll des gestrigen Abends.

Es liest sich so, als wäre der Abend kein leichter Gang für Dr. Peter Görlich gewesen, aber er stellte sich den Problemen und Fragen und allein dafür ziehen wir den Hut. Was sich nun wirklich ändert bzw. geändert werden kann oder geändert werden möchte wird man sehen. Hier sind oftmals Dinge zu berücksichtigen, die es einem „normalen“ Unternehmen bzw. einem anderen Bundesligaverein NICHT gibt.

Wir möchten uns lediglich an der einen (protokollierten) Aussage einklinken. Wenn folgender Satz wirklich so gesagt wurde, dann hat die TSG heute und in Zukunft wirklich ein latentes Problem:

Marketing

Hier geht es ihm in Zukunft darum, die Regionalität zu stärken. Statt Aktivitäten in Richtung Mannheim zu intensivieren („Das können wir uns sparen. Das wäre vergebliche Liebesmüh’“) seien Bereiche wir der nördliche Kraichgau und das Hohenlohische sinnvoller.

(Zitat aus dem Protokoll)

Das wollen und können wir so nicht stehen lassen und möchten folgende Punkte anmerken:

  • In der Vergangenheit wurde gar nicht versucht auf professionelle Art und Weise die Rhein-Neckar Region für die TSG zu gewinnen. Lediglich in homöopathischen Dosen waren vereinzelte Marketing-Maßnahmen zu erkennen. Kein Vergleich zur Präsent der Adler und der Löwen.
  • Denken wir zurück an die erste BuLi-Hinrunde in Mannheim, können wir nicht nachvollziehen wie man zur der Aussage kommt, dass Aktivitäten „vergebliche Liebesmüh“ wären.
  • Eine Reduktion bzw. Fokussierung der Marketingmaßnahme auf die beiden genannten Regionen (ohne diesen jetzt zu nahe treten zu wollen) fördert das vorhandene Fehlen von TSG – Fans bei Auswärtsspielen. Wer fährt schon von Mulfingen zu einem Auswärtsspiel nach Frankfurt (oder gar noch weiter?)

kraichgau_karteDie TSG muss an ihre Zukunft denken. Heute werden die Grundsteine für die Fans von morgen gesetzt. Leichter denn je ist der Nachwuchs zu erreichen wenn man die Klaviatur richtig bedienen kann. Digitale Medien müssen mit Profis besetzt werden. Die Marke TSG Hoffenheim darf sich nicht auf eine Region beschränken, in der die Bewohner zunächst noch an den Flair des BuLi-Fußballs herangeführt werden müssen.

Wer aus der Region bis heute nicht den Weg zur TSG gefunden hat, der wird ihn auch nicht in den kommenden Jahren finden.

Wir reisen nach Indien und Süd-Afrika um die Marke TSG zu etablieren. Wir vollen unsere Marketing-Aktionen in Regionen verstärken die fussballerisch brach liegen. Kann es denn nur diese beiden Extreme geben?

Hallo? Die TSG ist überall…. wenn man das möchte.

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