Siegen oder Fliegen – Die TSG Hoffenheim im Februar 2016

abstiegskampf

Ein einer langen Pause finden wir mal wieder – wenige Stunden vom einem richtungsweisenden Spiel – die Zeit um einen Artikel zu verfassen.

Unsere alltägliche Arbeit, die Social Media Kanäle (Facebook, Twitter & Instagram) und unser Austausch mit anderen digitalen Sportfreunden (u.a. meinsportradio.de & Hashtag) beanspruchen viel Zeit und da kommt unsere Webseite leider ein wenig zu kurz.

Heute an diesem verregneten Sonntag sitzen wir für ein paar Minuten am Mac und wollen über die Wichtigkeit der Partie gegen den heutigen Gegner aus Darmstadt hinweisen.

Jeder der eine Tabelle lesen kann und die letzten Jahre Bundesliga ein wenig verfolgt hat, der kann sehen das für die TSG die Wochen der Wahrheit anstehen. Es ist eigentlich ganz egal ob – wie Stevens es formulierte – nach dem nächsten Spiel noch immer X weitere Spiele zu spielen sind, aber jeder nicht geholte Punkt in den kommenden drei Spielen gegen Darmstadt, in Bremen und daheim gegen Mainz bringt die TSG (leider) dem Abstieg einen großen Schritt näher.

An die Folgen eines Abstiegs wollen wir heute noch nich denken, aber ein klein wenig Sorgen macht uns die TSG schon … nicht erst seit heute. Es ist sicher überflüssig über die Gründe für die aktuelle Situation zu sprechen, denn hier hat wohl jeder seine eigene Meinung. Wenn wir ein paar Punkte festhalten wollen, dann wäre das evtl. diese hier:

  • Transfers in der Sommerpause.
    Spieler-„Köpfe“ der TSG haben den Verein verlassen und Spieler-„Beine“ wurden geholt. Sicher braucht jeder neue Spieler eine gewisse Anlaufzeit, aber dafür muss man sie auch spielen lassen und ihnen vertrauen schenken
  • Transfers in der Winterpause.
    Keine Frage, es ist natürlich sehr sehr schwer Qualität nach Hoffenheim zu holen wenn man ganz am Ende der Tabelle steht. Anders als viele vielleicht vermuten, geht es dem Kicker dann doch oft um mehr als nur „Cash!“.
  • Identifikation
    Ich weiß, ist sicher nur eine Kleinigkeit, aber es ist mir unverständlich wie die Verantwortlichen eines Vereins der sich „innovativ“ nennt selbst auf so minimale Aktionen verzichtet wie in den sozialen Medien „Flagge“ zu zeigen. Ein Klick auf diesen Link reicht um den Fans zumindest das Gefühl zu geben man identifiziert sich mit Leib und Seele mit seinem Arbeitgeber.

Sicher könnte man die Liste noch um einige Punkte ergänzen, aber wir sind langsam müde uns zu wiederholen. Einen wertvollen Ausblick auf die heutige Partie gibt es auf dem Hoffenheimblog. Solch sachliche Analysen der Situation würde man sich auch gerne aus dem eigenen Hause mal wünschen.

Es wird in diesem Jahr nur gelingen die Liga zu halten, wenn ALLE und da meinen wir auch ALLE an EINEM Strang ziehen. Die TSG ist keine Bühne für Selbstdarsteller und sollte es auch nie werden.

Heute kann die Mannschaft um Stevens zeigen ob zumindest sie den Verbleib der TSG in der Bundesliga mit 100%igem Willen möchte.

Wir glauben (noch) dran!

 

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