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Nächste Niederlage – 0:1 gegen den HSV

Erneuter KO in den Schlußminuten der Partie

Es war sicher eine bewegte Woche im Vorfeld der (wie wir und sicher viele andere auch dachten) entscheidenden Partie für Markus Gisdol. Nur wenige (Insider) der TSG glaubten wohl, im Falle eines weiteren erfolglosen Heimspiels, an einen Verbleib auf dem Trainerstuhl.

Bereits in der PK zum Spiel, machte Gisdol deutlich, dass die Geschehnisse um ihn herum nicht spurlos an ihm vorbeigehen. Das er sich zu diesem Spiel wohl seine ganz besonderen Gedanken macht hat, wird den Fans gleich bei der Aufstellung deutlich.

Szalai in der Startelf, Kim auf der Bank und Kaderabek und Zuber auf der Tribüne.

Die Zahl der ungläubigen Gesichter beim Verkünden der Startelf war enorm. Adam Szalai im Sturmzentrum, Strobl als rechter Verteidiger, Zuber und Kaderabek gar nicht im Kader.

Es war nicht ganz klar, ob Gisdol eher den HSV oder die Zuschauer an diesem Abend überraschen wollte. Ganz egal wen, bereits wenige Minuten nach Spielbeginn war klar zu sehen, dass die Jungs im Kopf nicht zu 100% mit den Dingen auf dem Rasen beschäftigt waren und da der Kopf bekanntlich die Beine steuert, erinnerte das Spiel gegen die Hamburger sehr häufig an die letzte Partie Flipper.

Es stehen eben doch junge Männer auf den Platz und keine Roboter.

Der Ball sprang unkontrolliert zwischen den Beinen der Spieler hin und her. An fehlende Spielzüge hat man sich als Fans der TSG Hoffenheim ja bereits gewöhnt (leider!), aber neu war am Freitag Abend das Warten bis zur 80′ Minute auf die erste Torchance – und da waren wir nach der gelb-roten Karte für für Ermin bereits in Unterzahl –

Im Gegenzug erzielt Lasogga – nach einen Ausrutscher von Toljan und schöner Vorarbeit von Schipplock – den Siegtreffer.

In diesem Augenblick hörte man von überall her auf der Tribüne „Das war es wohl für Gisdol!“

Doch wie schon oft in den letzten Bundesliga-Jahren der TSG, werden die Geschichten nicht von den Fans geschrieben.

Mit Gisdol auch nach Köln … Stand: 25.10 (11:36 Uhr)

Gestern wurde verkündet, dass man mit Markus Gisdol weiterarbeiten möchte. Warum? Lasst uns ein wenig nach Gründen suchen.

Möglichkeit 1 – steile Erfolgskurve nach oben und beeindruckender Fußball

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Wir glauben: NEIN!

Möglichkeit 2 – Ein Mangel an Alternativen

Aktuell sind von den bekannten Trainern die Namen Slomka, Keller, Korkut, Favre und Schaaf im Zusammenhang mit der TSG genannt worden. Hier glauben wir, dass die die gerne kommen würden keine ideale Lösung für die TSG sind und die man gerne haben möchte und evtl. auch noch passen würden keinen Lust haben unter dem geheimen Netzwerk der TSG zu arbeiten.

Möglichkeit 3 – Der Glaube daran, dass man mit Markus Gisdol tatsächlich noch ein „Pivoting“ hinbekommt.

Pivoting steht in Unternehmen für einen Richtungswechsel. Eingefahrene Dinge müssen umgestoßen werden und die Fahrtrichtung neu eingestellt werden. Wie uns Alexander Gusovius (der Kopf hinter dem Hoffenheimblog) am Freitag Abend schon sagte, steht aktuell ganz Deutschland vor einer solchen Neuausrichtung. Dieser würde wohl auch der TSG (mal wieder) ganz gut zu Gesicht stehen.

Bleibt die Frage, ob unter Markus Gisdol überhaupt ein anderes Spielsystem gespielt werden kann? Am Kader habe ich bis heute noch keine Zweifel. Ich bin sicher, dass jeder Spieler noch Luft nach oben hat und wenn jeder seine Möglichkeiten abrufen kann UND das passende Spielsystem für diesen Kader gefunden wird, sich dann auch wieder Erfolge einstellen werden.

„Der Fisch stinkt vom Kopf her!“

Die Kollegen vom Akademikerfanclub haben die Situation treffend beschrieben. Dieses „Problem“, trägt die TSG aber bereits seit vielen Jahren auf dem Buckel.

Die Sorgen der TSG sind nicht nur auf 90 Minuten auf dem Rasen zu beschränken und von der Vision, dass wir an den entscheidenden Positionen im Umfeld der TSG zu 100% loyale Köpfe im Einsatz haben sollten wir uns verabschieden.

Immer wenn uns langweilig ist, stellen wir uns die Namen derer vor, die bis heute einen großen Einfluss auf Dietmar Hopp haben und fragen uns wer von denen bringt unfallfrei den Satz „TSG Hoffenheim – In guten wie in schlechten Zeiten.“ über die Lippen.

Auf eine spannende Woche und bis Samstag in Köln.

 

 

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