Tage des Donners in Hoffenheim

piza
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Ob mit oder ohne Claudio Pizarro, die TSG Hoffenheim geht nach der gestrigen 1:3 Heimniederlage schweren Zeiten entgegen.

Die Analyse der gestrigen Partie überlassen wir gerne den Experten des geflügelten Wortes. Beim Akadmikerfanclub und natürlich auch auf dem Hoffenheimblog können die schwer verdaulichen Fakten zur gestrigen Partie gegen Werder Bremen nachgelesen werden.

Es überrascht uns nicht, dass nach dem erneuten Tiefschlag zum Abpfiff und der zuvor gelieferten Leistungen die ersten Stimmen laut werden die nach diversen Dingen suchen.

Wir haben natürlich (auch) nicht die sportliche Kompetenz um über einzelne Positionen und Spieleraufstellungen zu urteilen. Auch dies fischen wir uns einfach mal aus dem Netz:

Wie viele andere könnten wir uns jetzt auch in Phrasen wie „Die Mannschaft muss sich noch finden“, „Die Saison ist noch jung.“ und „Es war nicht alles schlecht.“ verlieren, doch wir haben ja Augen im Kopf und einen Verstand der nicht vernebelt ist.

Irgendwann, in der letzten Winterpause in Südafrika, hat die Mannschaft den „Hurra-Fußball“ abgelegt. Die TSG stand einmal für Fußball zum Hinschauen. Heute quälen sich Spieler und Zuschauer durch die 90 (und manchmal auch mehr) Minuten. Blickt doch mal auf die letzten 10 oder 15 Spiele der TSG. Es geht hier nicht nur um den verpatzten Saisonstart.

Es liegt unserer Meinung nach NICHT am Weggang von Roberto Firmino und die damit verbundenen Nichtkompensation seiner Qualität. Wir haben diese minderwertige Art und Weise des Fußballs schon in der kompletten Rückrunde gespielt … da war Roberto noch dabei.

Es liegt auch NICHT an den Neuverpflichtungen. Die sind unserer Meinung nach alles Volltreffer. Ein Kuranyi arbeitet wie wild und verliert kaum ein Kopfballduell, ein Schär versteht sich immer besser mit Süle und bringt noch mehr Qualität in die Abwehr, mit Uth haben wir einen technisch sehr starken Mann an Board und Schmid und Vargas haben gestern nach ihrer Einwechslung gezeigt welche Qualität sie in das Team bringen können.

Flexibilität im Spiel einer Mannschaft kann ja durchaus von Vorteil sein, aber gestern sah das hin und wieder mal so aus als ob viele unserer Spiele gar nicht wussten wo sie stehen bzw. stehen sollten.

Die kommende englische Woche wird zeigen ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Mit den Spielen in Mainz, daheim gegen Dortmund und in Augsburg kann entweder der Bock umgestoßen werden, oder …

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Pros

  • - die Neuzugänge wären eine Bereicherung
  • - WLAN im Business-Bereich ;-)

Kontras

  • - noch immer kein (neues) System erkennbar
  • - Standardsituation sind so gefährlich wie eine Barbie-Puppe

Unser Fazit


Abwehr
3
Mittelfeld
4
Angriff
4
Trainer
5



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