TSG 1899 Hoffenheim unterstützt Jugend in Namibia

In enger Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation „Global United FC“ startet Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim sein breit angelegtes Engagement „TSG 1899 GEE OM* – Future for the Youth“ in Namibia. Das für die gezielte Unterstützung von Kindern und Jugendlichen entwickelte Nachhaltigkeits-Programm besteht aus mehreren Teilprojekten, und widmet sich neben den Schwerpunktthemen „Bildung“ und „Ernährung“ unter dem Kampagnen-Motto „Let’s use our resources wisely“ vor allem dem verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen.

„Die TSG unterstützt seit Jahren Projekte in Namibia. Mit Global United verbindet uns eine enge persönliche Beziehung. Zudem gehört die nachhaltige Arbeit mit jungen Menschen zur DNA unseres Vereins. Da ist dieses Engagement ein logischer Schritt“, sagt Peter Rettig, Vorsitzender der TSG-Geschäftsführung. „Die TSG 1899 Hoffenheim wird das zunächst auf drei Jahre ausgerichtete Projekt nicht nur finanziell fördern, sondern auch mit Inhalten und aktiver Mitarbeit unterstützen“, erklärt Vereinspräsident Peter Hofmann. Dadurch könnten bereits bestehende Projekte, Partnerschaften und Verbindungen von „Global United“ ausgebaut und intensiviert werden.

Die internationale Fußball-Organisation, die vom ehemaligen Profi-Torhüter Lutz Pfannenstiel – bei der TSG für internationale Beziehungen und im Scouting tätig – gegründet wurde, hat sich durch ihre Aktivitäten, vor allem auf dem Gebiet des Klimaschutzes („Climate-Kick“), weltweit einen Namen gemacht. „Mittlerweile gehören unserer Organisation mehr als 400 ehemalige und aktive Fußballprofis als Botschafter an und tragen damit unseren Slogan ,We love football. We love our planet’ in die Welt“, sagt Pfannenstiel. Bislang wurden rund 150.000 Menschen über die Projekte und Aktionen direkt angesprochen und dabei unterstützt, eigene Beiträge für den Klima- und Umweltschutz zu leisten.

Die gemeinsame Initiative mit der TSG 1899 Hoffenheim, die das Namibia-Engagement über alle ihre Klubmedien begleiten und Projekt(fort)schritte entsprechend dokumentieren wird, verfolgt unter anderem die Ziele, rund eine Viertelmillion Jugendliche in den Ballungsräumen von Namibia mit den Schwerpunktthemen vertraut zu machen und darüber hinaus 1.500 Lehrer fortzubilden. Dazu werden nicht nur Materialien erstellt sowie Schulungen abgehalten. Beim Aufstellen von Recycling-Stationen, Pflanzen von Bäumen, Anlegen von Gärten oder dem Einrichten weiterer Suppenküchen, werden die Kinder und Jugendlichen aktiv eingebunden. Ein Fokus liegt ebenso auf der Verbesserung von Bewegungs-, Sport- und Pflegeinfrastrukturen in ausgewählten Einrichtungen sowie auf der Optimierung der medizinischen Grundversorgung.

*) Der Begriff „Gee Om“ stammt aus der Bantu-Sprache OshiWambo und bedeutet sinngemäß: „sich kümmern“.

Info „Global United FC“: Die gemeinnützige Organisation „Global United FC“ wird geleitet von den beiden Ex-Profis Lutz Pfannenstiel und Geert Brusselers (Vorstände) sowie Rainer Hahn (Generalsekretär). Sie ist bereits seit 2009 auf den genannten Gebieten engagiert und hat daher nicht nur Erfahrungen mit den skizzierten Projekten, sondern verfügt auch über belastbare Kontakte in den Ländern, in denen sie aktiv ist. Das internationale Netzwerk ermöglicht es, vor Ort jeweils mit einer lokalen Organisation zusammen zu arbeiten, die Projekte nachweislich um- und Spendengeld sorgfältig einsetzt. Bisherige Projektländer sind neben Namibia: Burundi, Kamerun, Südafrika, Brasilien, Costa Rica, Haiti, Indien, Pakistan, Deutschland und die Schweiz Dabei wird „Global United FC“ von namhaften Kampagnen-Partnern wie United Nations „Clean up the planet“ und „Plant a billion trees“ sowie „Charta Grüne Städte“ unterstützt.

(Pressemeldung der TSG)

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